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Nicht alles, was aus einer Wohnung getragen wird, gehört in den Restmüll. Wir trennen bereits beim Ausräumen, geben Brauchbares weiter und bringen den Rest zu den jeweils zuständigen Annahmestellen in Hamburg. Für Sie entfällt damit die eigene Fahrt zum Recyclinghof.
Recycling und Entsorgung sind der zweite Teil jeder Räumung. Sobald eine Wohnung, ein Keller oder eine Gewerbefläche leer ist, stellt sich die Frage, wohin der Inhalt geht. Möbel, Elektrogeräte, Metall, Holz, Papier, Textilien, Bauschutt und Restmüll werden unterschiedlich behandelt und teilweise an unterschiedlichen Stellen angenommen.
Für Privathaushalte ist das aufwendig. Sperrmüll muss angemeldet werden, Elektrogeräte dürfen nicht in den Hausmüll, Schadstoffe wie Farben, Lacke, Batterien oder Leuchtstoffröhren gehören zur Problemstoffsammlung. Wer das selbst erledigt, fährt in der Regel mehrmals.
Wie viel am Ende tatsächlich entsorgt wird, zeigt sich erst beim Ausräumen. Deshalb wird nicht vorab pauschal geplant, sondern sortiert, während geräumt wird. Anders landet Verwertbares schon aus Zeitgründen im Restmüll.
Getrennt wird direkt vor Ort, nicht erst im Nachhinein. Beim Ausräumen entstehen mehrere Ströme: brauchbare Gegenstände, Wertstoffe wie Metall, Holz, Papier und Elektrogeräte, Schadstoffe und der tatsächliche Restmüll. Das kostet beim Räumen etwas mehr Zeit, verringert aber die Menge, die als Restabfall entsorgt werden muss.
Was noch nutzbar ist, versuchen wir weiterzugeben, etwa an soziale Einrichtungen, Gebrauchtwarenhändler oder Abnehmer für einzelne Stücke. Ob das gelingt, hängt vom Zustand ab und davon, ob sich jemand findet. Eine feste Quote versprechen wir deshalb nicht.
Der Rest geht an die zuständigen Stellen: Wertstoffhöfe und Recyclingbetriebe, die Rücknahme für Elektroaltgeräte, die Problemstoffannahme für Schadstoffe. Bei gewerblichen Aufträgen sprechen Sie uns an, wenn Sie Nachweise über die Entsorgung benötigen.
Sie schildern uns, was geräumt werden soll. Fotos, Größe, Etage und Zugänglichkeit helfen uns bei der ersten Einschätzung.
Bei Bedarf sehen wir uns die Räume vor Ort an und prüfen Umfang, Zugänge sowie den notwendigen Entsorgungsaufwand.
Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot und wir vereinbaren gemeinsam einen passenden Termin für die Ausführung.
Wir führen die vereinbarten Arbeiten durch, kümmern uns um Sortierung und Entsorgung und hinterlassen die Fläche wie besprochen.
Was mit dem Inhalt passiert, hängt vom Material ab.
Möbel und Hausrat: Gut erhaltene Stücke werden weitergegeben oder gespendet. Beschädigte Möbel werden zerlegt und nach Holz, Metall und Polster getrennt.
Elektrogeräte: Kühlschränke, Waschmaschinen, Herde, Fernseher und Kleingeräte gehören zur Rücknahme für Elektroaltgeräte und werden getrennt gesammelt. Kühlgeräte werden nicht mit Sperrmüll gemischt.
Schadstoffe: Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien, Leuchtstoffröhren und Ähnliches werden gesondert erfasst und zur Problemstoffannahme gebracht.
Bauschutt und Sperriges: Bei Sanierungen fallen Teppichböden, Türen, Sanitärobjekte oder Bauschutt an. Diese Mengen werden getrennt geladen, weil sie anders angenommen werden als Hausrat.
Papier und Unterlagen: Aktenordner, Rechnungen und Korrespondenz aus Haushaltsauflösungen oder Büroräumungen landen nicht offen im Container. Sprechen Sie uns an, wenn Unterlagen vernichtet statt entsorgt werden sollen.
Es geht nicht darum, jede Kleinigkeit zu retten. Es geht darum, dass Brauchbares nicht aus reiner Zeitersparnis auf dem Container landet und Schadstoffe dort ankommen, wo sie hingehören.

